Das in Deutschland ansässige Engineering-Unternehmen Promwad, spezialisiert auf komplexe Hardware-Software-Projekte, hat eine Liste mit sieben Engineering-Trends für Broadcasting und Media veröffentlicht. Sie skizziert die Veränderungen, die Hersteller von Broadcast- und ProAV-Equipment, Systemintegratoren und Digital-TV-Betreiber in den nächsten 12-24 Monaten prägen werden.
Diese Marktrecherche fokussiert sich darauf, womit Engineering- und Produktteams aktuell konfrontiert sind: KI-first Produktions-Workflows, cloud-native und Remote-Produktion, OTT/FAST-Monetarisierungsmodelle, Vertical Video für Live und VOD, ultra-niedrige Latenz im IP-Transport, modulare Content-Versionierung und Trusted-Media-Schutz – und das alles unter realen Randbedingungen wie Interoperabilität, Latenzbudgets und planbarer Auslieferung.
„Teams haben kein Problem damit, vielversprechende Technologien zu finden, sie haben ein Problem damit, sie in der Produktion zuverlässig zum Laufen zu bringen“, sagte Vadim Shilov, Head of Broadcasting & Telecom bei Promwad. „Mit dieser Trend-Liste wollen wir Marktentwicklungen in konkrete Engineering-Entscheidungen übersetzen: was man baut, was man früh validiert und wie man Projektrisiken in Echtzeit-Medien-Systemen reduziert.“
2026 Trends, die Broadcast & Media Engineering prägen
Nachfolgend die sieben Trends aus Promwads Liste – inklusive praktischer Auswirkungen auf Produkt-Roadmaps und Systemdesign.
1) KI-first Produktion
KI wird zur Standard-Produktionsschicht und automatisiert Schnitt, Untertitel, Synchronisation, Highlights, Compliance-Checks und sogar Prognosen zur Content-Performance. Branchenschätzungen zufolge kann das die Produktionskosten um 20-40 % senken und gleichzeitig die Veröffentlichungsgeschwindigkeit erhöhen.
So unterstützt Promwad: Promwad entwickelt KI-getriebene Video-Pipelines – von FPGA-basierter Verarbeitung bis hin zu Edge- und Cloud-Modulen für automatisierten Schnitt, Untertitelung, Compliance-QC und Workflow-Orchestrierung.
2) Vertikales Video für Live & VOD
Vertikal ist nicht mehr nur „Social“. Live-Sport, Konzerte und On-Demand-Video werden zunehmend durch vertikale Feeds ergänzt, die automatisches Reframing und synchronisierte Multikamera-Workflows nutzen – ein Spiegel der wachsenden Dominanz des mobilen Konsums.
So unterstützt Promwad: Promwad entwickelt adaptive Video-Capture- und Streaming-Lösungen, die vertikale Workflows, Multi-Aspect-Encoding und KI-gestütztes Reframing unterstützen.
3) OTT & FAST dominieren das Sehverhalten
Streaming überholt schrittweise das klassische lineare TV, und werbefinanzierte Formate wie FAST und AVOD werden zu einer zunehmend wichtigen Quelle für globale TV- und Videoerlöse. Kostenlose, werbefinanzierte und interaktive Modelle verändern Engagement- und Monetarisierungsstrategien.
So unterstützt Promwad: Promwad entwickelt End-to-End-OTT- und hybride Broadcast-Systeme und integriert DRM, Ad-Insertion und Analytics, um skalierbare Monetarisierung zu ermöglichen.
4) Cloud-native Broadcasting & REMI
Remote- und Hybridproduktion wird zum Mainstream: Cloud-Playout, verteiltes Editing und IP-basierte REMI-Setups ersetzen schwere On-Prem-Studio-Infrastrukturen, senken CAPEX und erhöhen die operative Flexibilität.
So unterstützt Promwad: Promwad baut cloud-integrierte Videoplattformen und IP-Contribution-Pipelines, die REMI-Produktion und virtualisierte Betriebsmodelle ermöglichen.
5) 5G Broadcast & ultra-niedrige Latenz
5G-Broadcast-Piloten skalieren, reduzieren Netzlast und Energieverbrauch und ermöglichen gleichzeitig Echtzeit-Streaming für Massen-Events und Live-Sport. Erste kommerzielle Deployments werden für 2026-2027 erwartet.
So unterstützt Promwad: Promwad entwickelt Low-Latency-Broadcast-Geräte und 5G-fähige Transceiver mit optimierter FPGA/DSP-Verarbeitung und Multi-Protocol-IP-Transport.
6) Modularer Content & automatisierte Versionierung
Medien werden zunehmend aus atomaren Bausteinen zusammengesetzt – Videoclips, Audio, Untertitel, Grafiken – und ermöglichen sofortige Re-Versionierung für CTV-, Mobile- und Social-Plattformen. Die Release-Geschwindigkeit kann sich um bis zu das Fünffache erhöhen.
So unterstützt Promwad: Promwad entwickelt modulare Content-Management- und Automatisierungstools mit metadatengesteuerten Workflows und KI-basierten Lokalisierungs-Engines.
7) Trusted Media & Deepfake-Schutz
KI-generierter Content erhöht Authentizitätsrisiken und beschleunigt die Einführung von Watermarking, Zertifizierung und Echtzeit-Erkennung von Urheberrechtsverletzungen.
So unterstützt Promwad: Promwad implementiert sichere und verifizierbare Media-Pipelines mit software- und hardwaregestützten Trust-Layern für Integrität, Nachverfolgbarkeit und Compliance.
Warum diese Trends zählen: Interoperabilität, Latenz und planbare Auslieferung
Während Broadcast- und ProAV-Systeme modernisiert werden, stehen Engineering-Verantwortliche vor einer konstanten Herausforderung: deterministische Performance und Interoperabilität zwischen mehreren Herstellern über Kameras, Mischer, Encoder, Playout-Systeme, Control Panels und Monitoring-Anwendungen hinweg sicherzustellen.
In der Praxis hängt der Erfolg davon ab, Latenzbudgets zum Design-Constraint zu machen, Timing und Synchronisation zu validieren und Interoperabilität früh nachzuweisen – insbesondere bei Übergängen wie SDI-zu-IP-Migration sowie Cloud-/Hybrid-Workflows.
Promwad unterstützt Broadcast-Teams als Plug-in-Engineering-Partner und hilft, von Konzept und Architektur zu Prototyp, Verifikation und Produktionssupport zu gelangen – mit messbarer Risikoreduktion.
Mehr erfahren: Promwads Engineering-Kompetenzen für Broadcasting und Media

